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| Theater der Generationen e.V.
präsentiert :
"Wie man sich Feinde macht
Nach einer Erzählung von Nikolay Gogol
- 1809 - 1852
Regie: Jochen Rühlmann
Premiere: 28.09.2007 Stadthalle Hofheim
20.00Uhr |
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| "Die Geschichte, wie sich Iwan Iwanowitsch mit Iwan
Nikiforowitsch zerstritt" hat Nikolaj Gogol 1832 fertig gestellt. Sie ist 1834 als
novellistische Erzählung erschienen. Iwan Iwanowitsch und Iwan Nikiforowitsch gelten in
der ukrainischen Stadt Mirgorod als unzertrennliche Freunde. Doch ihr friedfertiges
nachbarliches Beisammensein nimmt ein jähes Ende. An einer scheinbaren Nichtigkeit
entbrennt ein Streit, den kein Gericht zu schlichten vermag. Der Anlass der Katastrophe
ist einerseits lächerlich und unbedeutend, anderseits ein außerordentlicher Vorfall und
unerhörter Umstand und führt zum Grotesken, das im Grenzbereich von Möglichem und
Unmöglichem, von Realität und Phantastik beheimatet ist. Gogols Text schließt in der
Übersetzung von Hans Günther mit dem Stoßseufzer: "Traurig ist es auf dieser Welt,
meine Herren!"
Rolf-Dietrich Keil betont in seiner Gogol Monographie (rowohlts
monographien 50342), dass ungeachtet des pessimistischen Schlusses Gogols Ruhm als
komischer Autor in der Geschichte über den Streit der beiden Iwane begründet sei und die
Erzählung ihren Verfasser binnen kurzem zum Lieblingsautor der lesenden Jugend gemacht
habe. Ein Zeitgenosse erinnert sich an seine Schulzeit Mitte der dreißiger Jahre:
"Die damalige Gogol- Begeisterung ist mit nichts zu vergleichen. Man las ihn überall
gleichsam im Delirium. Die Ungewöhnlichkeit des Inhalts, der Typen, die völlig neue, in
ihrer Natürlichkeit so noch nie vernommene Sprache, ein Humor, wie ihn noch niemand
kannte - all das wirkte einfach berauschend" (zitiert nach Keil). Jochen
Rühlmann hat Gogols Erzählung von den beiden Iwanen und ihrem Nachbarschaftsstreit für
das Theater der Generationen e.V. bearbeitet. |
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Darsteller : |
| Iwan Iwanowitsch |
Peter Schöbel |
| Gapka, seine Haushälterin |
Marianne Günderoth |
| Iwan Nikiforowitsch |
Phil Brunner |
| Gorpina, seine Haushälterin |
Silke Langhans |
| Agafia, Gorpinas
Tochter |
Julia Wendel |
| Jaftuch, Tuchhändler |
Fabian Fischer |
| Herr Gregorowitsch vom Gericht |
Oliver Pulch |
| Sachverständiger |
Henri Weise |
| 1. Frau |
Bruni Stratenwerth |
| 2. Frau |
Hedwig Hesse |
| 3. Frau |
Eva Lehmann |
| 4. Frau |
Patrizia Pacini |
| 5. Frau |
Birgit Wolf |
| 6. Frau |
Ute Manneschmidt-Groth |
| Regie und Bearbeitung |
Jochen Rühlmann |
| Regieassistenz |
Bruni Stratenwerth, Birgit Wolf |
| Souffleuse |
Maria Bach |
| Choreographie |
Martina Linsner |
| Bühnenbild |
Peter Schöbel |
| Kostüme |
Birgit Wolf, Martina Linsner |
| Maske |
Martina Linsner, Daniela Wich |
| Technik |
Reiner Lauer |
| Programmheft |
Phil Brunner (Inhalt) |
| Henri Weise |
Gestaltung |
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